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Eine saubere Sache bei Lady Addison

Mein E-Mail-Postfach ist teilweise richtig voll mit Anfragen. Nicht alle Bewerber sind seriös oder wollen gleich einen Termin vereinbaren. Manchmal wird dies und das gefragt oder jemand möchte einfach nur sicher sein, bei der richtigen Domina gelandet zu sein. Denn schliesslich hat jeder seine eigenen Prioritäten. In letzter Zeit habe ich mehrmals Fragen bezüglich Sauberkeit und Hygiene beantwortet. Offenbar haben viele schon schlechte Erfahrungen gemacht mit anderen (mir nicht bekannten) Damen, die es mit der Hygiene nicht so genau nahmen. Deswegen dachte ich mir, ich sollte diesem Thema vielleicht einfach einmal einen Blog-Artikel widmen.




Erkennt man, ob jemand mit sauberen Toys hygienisch arbeitet? Jein. Nicht immer. Natürlich erkennt man anhand der Räumlichkeiten und dem berühmten ersten Eindruck, ob man grundsätzlich an einem sauberen Ort ist oder nicht. Aus diesem Grund gebe ich auch nur Sessions im Hotel BizArt. Allerdings geht Hygiene weiter als nur das Beseitigen von sichtbaren Verschmutzungen. Alle meine Toys und Instrumente, die ich in einer Session verwende, gehören mir persönlich. Sie werden von niemand anderem benutzt und nach jedem Einsatz von mir selbst gereinigt und desinfiziert: Klammern, Klemmen, Cockringe, Seile, Vibratoren, Penispumpe, Strom-Aufsätze, Knebel, Melkmaschine, usw. Ich achte schon beim Kauf von neuen Toys darauf, ob das Material für meinen Verwendungszweck geeignet ist. Was kaputt geht, wird sofort weggeworfen und ersetzt. Dildos, Plugs und Vibratoren werden immer mit einem Kondom verwendet. Trotzdem werden sie nach Gebrauch ebenfalls desinfiziert. Meine High Heels werden natürlich ebenfalls desinfiziert nach einer Heel-Worship-Session. In der Klinik-Erotik geht es noch weiter. Hier verwende ich hauptsächlich steriles Einwegmaterial (Tacker, Nadeln, Spritzen, Tupfer, NaCl) oder reinige die Geräte im Sterilisator (z.B. Dilatatoren, Scheren oder Piercing-Klemmen). Auch bei Desinfektionsmitteln spare ich nicht. Ich teste alles aus - ja, sogar etwas vermeintlich Simples wie das Gleitmittel für die Melkmaschine und die Vibratoren wird auf Verträglichkeit und Eigenschaften geprüft. Alle Masken werden nach einem Einsatz in der Waschmaschine gewaschen und mit Desinfektionshygienespüler behandelt. Ledermasken werden mit Spezialmittel gereinigt, desinfiziert und/oder immer nur für den gleichen Sub verwendet. Warum erwähne ich das alles? Einerseits möchte ich neuen Subs und Sklaven damit aufzeigen, dass sie bei mir immer nur mit hygienisch einwandfreien Materialien in Berührung kommen. Andererseits versteht vielleicht somit auch der eine oder andere ein wenig besser, welcher Aufwand tatsächlich hinter einer Session steckt und warum eine Vor-/Nachbereitungszeit von 1,5 bis 2 Stunden nötig ist pro Session - was der Sklave eben gar nicht mitbekommt. Der Teufel liegt bekanntermassen im Detail.

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Klassische Domina -  Mistress - Hypnose-Domina, Zürich/Schweiz
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