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Die verschiedenen Ebenen der Unterwerfung bei Lady Addison

Was gibt es nicht alles für Regeln und Beschreibungen über D/s-Beziehungen … Welche Eigenschaften hat ein Sub? Ab wann ist man ein Sklave? Was ist ein privater Sklave und was ist ein Session-Sklave? Oft werde ich das gefragt. Deshalb liste ich hier auf, welche Rollen man bei mir einnehmen kann, sofern ich eine Bewerbung akzeptiere.

 

Gewisse Überschneidungen sind natürlich möglich, da die Abgrenzung nicht immer ganz klar ist oder mehrere Rollen wahrgenommen werden können. Auf die Online-Unterwerfung gehe ich nicht im Detail ein. Denn letztendlich liegt hier der Unterschied nur darin, dass man sich nicht persönlich trifft, sondern sämtliche Interaktionen virtuell stattfinden. Auch Hypnosen, welche mein Spezialgebiet sind, könnte man überall optional einfügen. Auf zu viele Unterkategorien habe ich verzichtet, damit es nicht zu unübersichtlich wird. Auf geht’s:

 

 

Fetischist

Der Fetischist hat eine spezielle Neigung oder Vorliebe: zum Beispiel ein bestimmtes Material für Outfits (Lack, Leder, Latex), ein Körperteil oder Objekt (Füsse, Ketten) bzw. ein Szenario für ein Rollenspiel (Cowboy / Cowgirl, Gefängnisdirektorin / Häftling, usw.). Es kann auch ein ganz ausgefallener oder klar abgegrenzter Fetisch sein (Hypnose, Petplay, Findom). Der Fetischist sucht eine Domina sehr spezifisch nach seinem Fetisch aus. Er möchte eine Dame finden, die seinen ganz persönlichen Fetisch teilt und im Rahmen einer Session mit ihm auslebt. Power Exchange ist nicht sein Ding oder nur sehr beschränkt innerhalb des Rollenspiels. Wenn du mit mir in einer Session, bei einem Outcall-Treffen oder online deinen Fetisch ausleben möchtest, müssen wir gemeinsame Vorlieben haben. Informiere dich zuerst, bevor du dich bei mir bewirbst. Meine Interessen und Tabus findest du hier.

 

Masochist

Der Masochist liebt es, wenn ihm Schmerzen innerhalb eines bestimmten Szenarios und meistens im sexuell erregten Zustand – oder zur Herbeiführung desselben – zugefügt werden (z. B. Nippelfolter, CBT, Caning, Strom, Nadelungen). Er braucht und sucht den physischen Schmerz sowie eine gewisse Strenge. Oft hat er klare Vorstellungen, was alles in einer Session passieren soll. Denn letztlich kann er nur so in den gewünschten Erregungs- und/oder Befriedigungszustand (Headspace) gelangen. Grundsätzlich ist er nicht unbedingt devot, aber es kann natürlich auch eine Kombination mit devoten Neigungen vorkommen. Da ich mich gerne sadistisch auslebe, sind Masochisten bei mir sehr willkommen. Selbstverständlich obliegt mir stets die Führung einer Session. Die vorherige Absprache von Praktiken ist aber gerade bei extremen Spielformen ein Muss.

 

Sub  

Der Sub geniesst es, für eine gewisse Zeitdauer - nämlich für die definierte Zeitdauer der Session - in die Rolle des Bottoms zu schlüpfen. Davor und danach schätzt er das Gespräch auf Augenhöhe mit der Herrin. Er ist leicht devot und meistens nicht sehr masochistisch veranlagt. Er sucht nicht das Extreme, eher das Spielerische. Die Interessen und Tabus für eine Session werden im Vorfeld ganz klar definiert. Der Sub mag es, die Kontrolle temporär abzugeben und der Herrin zu folgen, während er nicht genau weiss, was als Nächstes passieren wird. Orgasmuskontrolle, Keuschheit, T&D, Feminisierung und Bondage sind beispielsweise seine Themen. Session-Subs empfange ich, wenn sie sich an meine Regeln halten. Es gibt bei mir keine Wunschlisten oder Drehbücher, die abgespult werden. «Topping from the Bottom» lehne ich ab.

 

Sklave   

Der BDSM-Sklave ist sich seiner Rolle bewusst. Er ordnet sich der Domina unter und stellt ihre Wünsche in den Vordergrund. Er ist ein geduldiges Spielobjekt und/oder ein devoter Diener. Die Verehrung der Göttin ist sein Ding. Stiefel küssen, selbstlos dienen – er geniesst seine unterwürfige Position. Der Sklave gibt zwar beim Erstkontakt auch ein Neigungsprofil ab, oft gibt er aber nur seine Tabus und seine bisher gemachten Erfahrungen bekannt, damit die Herrin ihn nicht als Wunschzettel-Sklave ansieht. Als mein Sklave führst du ein normales Alltagsleben und deine Devotion ist zeitlich begrenzt auf die Treffen mit mir. Es gibt keine Augenhöhe. Das Machtgefälle ist stets spürbar und wird so gelebt. Bereits bei der Begrüssung achtest du auf Formen und Regeln.  

 

Eigentumssklave

Meine Sklaven können sich nach einer Weile zum Eigentumssklaven entwickeln. Als mein Eigentum ist der Sklave verpflichtet, sich nur mir zu unterwerfen. Er dient keiner anderen dominanten Dame. Es gibt also keine anderen Dominas, die er besucht oder mit denen er in Kontakt ist. Der Eigentumssklave hat natürlich weiterhin ein Privat- und Arbeitsleben. Die Rolle als mein Eigentum nimmt er während der gemeinsamen Treffen wahr. Der Eigentumssklave geniesst den sporadischen Online-Kontakt zwischen den Treffen und hat Priorität gegenüber anderen Subs und Sklaven bei Terminanfragen. Die Tribute fallen pro Session an.

 

Vertragssklave

Als Vertragssklave geht die Verpflichtung noch eine Stufe weiter. Ein Vertragssklave dient mir zwar auch hauptsächlich in Sessions, wird aber zwischen den Treffen von mir geführt und geleitet und bekommt klare Richtlinien, wie er sich zu verhalten hat. Wie es der Name schon sagt, wird die D/s-Beziehung sowie eine allfällige Kündigung in einem ganz individuellen Vertrag geregelt, auf die jeweilige private und berufliche Situation abgestimmt. Der Vertragssklave entrichtet einen regelmässigen, meistens monatlichen Tribut anstatt Session-Tribute. Das Machtgefälle ist allgegenwärtig. Ich kann und will aus offensichtlichen Gründen nur wenige Vertragssklaven haben. Diesen Status zu erreichen, ist also ein grosses Privileg für einen Sklaven und wird erst nach einer längeren D/s-Beziehung möglich.


Privater Sklave

Diese Kategorie müsste eigentlich separat geführt werden. Denn ein privater Sklave entrichtet keine Tribute für Treffen. Natürlich verwöhnt er die Herrin mit Geschenken oder bezahlt die Rechnung bei einem allfälligen Restaurant-Besuch. Aber ein privater Sklave dient mit einem 24/7-Machtgefälle in seiner Freizeit. Er erleichtert meinen Alltag. Er putzt für mich, er kauft für mich ein, er begleitet oder chauffiert mich zu Terminen, er massiert meine Füsse – was immer ich gerade möchte, hat er ohne Widerrede zu erledigen. Er bekommt keine Sessions, er hat keine Ansprüche auf gewisse Zeitfenster in meiner Agenda. Wenn die Herrin keine Zeit hat, dann muss er einfach geduldig warten. Er muss sich in einem bestimmten Bereich für die Herrin als nützlich erweisen. Der private Sklave muss also etwas bieten, was der Herrin fehlt bzw. was sie in ihren Sessions nicht oder wenig ausleben kann. Vielleicht kann ein privater Sklave speziell gut kochen, putzen oder ist handwerklich begabt. Vielleicht ist er jung und hat einen guten Körperbau, sodass er für Fotos geeignet ist. Dann wird er für diesen Bereich eingesetzt. Der private Sklave dient nur mir, keiner anderen Herrin. Er hat keine Ansprüche zu stellen und darf absolut nichts von mir erwarten – die Bezeichnung Sklave impliziert das ja bereits. Das kann manchmal unbefriedigend sein, denn auch die meisten privaten Sklaven haben gewisse Wünsche, selbst wenn es nur zeitliche sind, die sie erfüllt haben möchten. Hier gilt es, Geduld und wahre Devotion zu lernen. Ich habe in der Regel höchstens einen bis zwei private Sklaven.


Bewerbungen für alle Rollen müssen immer schriftlich, aussagekräftig und komplett erfolgen ohne Garantie auf eine Antwort. Eigentumssklave und Vertragssklave kannst du nur werden, wenn du mir bereits über einen längeren Zeitraum gedient hast. Sämtliche Bewerbungen werden nur über das Kontaktformular bzw. per E-Mail entgegengenommen: luxaddison@gmail.com

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